Bildquelle: @kalenemsley

Was ist dran an den Glaubenssätzen?                                                           Wie ändere ich etwas daran?

Teil 3:

 

„Ich bin nicht liebenswert“,

„Ich kann das einfach nicht“,

„Ich brauche immer länger als die anderen“,

„Ich bin einfach kompliziert"

 

Du erinnerst Dich?

 

So sind wir vor zwei Wochen losgestiefelt.

Haben uns damit auseinandergesetzt, wie wir überhaupt zu diesem Kuckuckskind der Glaubenssätze kommen (Teil 1), haben fest- stellen müssen, dass diese blöden Phrasen uns auch aktuell noch ganz schön im Griff haben. Aber haben auch ergründen können, wie es überhaupt dazu kommen kann, dass solche Macht davon ausgeht (Teil 2).

Alles wichtige Etappen auf der Reise hin zu dem heutigen Teil:

 

dem: „Wie ändere ich etwas daran?“

 

 

Wie werde ich sie wieder los?

 

Ist das tatsächlich die zentrale Frage?

Ja, in jedem Fall ist es EINE der zentralen Fragen, aber sie ist ein wenig eilig.

 

Denn vielleicht ist es erst einmal daran, zu sehen, welche Glaubenssätze überhaupt da sind, was sie sagen, wo der jeweilige Ursprung liegt und in welchem Kontext sie entwickelt wurden.

Da häufig auch andere Menschen bei der Entstehungs­geschichte der Glaubenssätze beteiligt waren, ist es nicht selten, dass Schuld, Verantwortung und Enttäuschung an die Oberfläche gelangen.

Auch diese Emotionen bedürfen ihrer Bearbeitung, um dann selbst die Verantwortung zu übernehmen und zu gestalten – das eigene Leben zu gestalten.

 

Häufig ist der initiale Impuls, die „negativen“ Glaubenssätze mit positiven zu überschreiben.

An sich logisch.

Aber nicht nachhaltig genug, da dann an der Oberfläche zwar der neue Glaubens­satz steht, aber wir tief darunter noch nach den alten Mustern handeln und fühlen.

 

Wie bei allen Veränderungen setzt es sich hier auch zusammen aus dem Weg hin zum Ursprung, zu einem Fühlen und Akzeptieren, was da war und dann einem neuen Konditionieren.

 

Sprich: üben, üben, üben und nochmal wiederholen….

 

Ist das wirklich wahr?

Da Glaubenssätze die Tendenz zur Ausbreitung haben, ist es wichtig, sich genau das vor Augen zu führen.

Hast Du bemerkt, dass wir es hier mit einem sehr hartnäckigen Gegner der Generalisierung zu tun haben?

 

Glaubenssätze bedienen sich gerne Formulierungen wie: immer, alles, nie, nichts….

 

Demnach kommt der Überprüfung des Realitätsgehalts eine besondere Rolle zu. Glaubenssatz: „Ich werde nie einen Partner finden.“

Realität: „ Ich bin seit 5 Jahren Single.“

Sieht irgendwie schon ganz anders aus, oder?

 

Mir ist es an diesem Punkt wirklich wichtig, die Sätze zu hinterfragen, sie ins richtige Licht zu setzen und Realität und Überzeugung auseinanderzudividieren.

Denn das macht es uns möglich, den Aspekt der Realität anzunehmen und den Glaubenssatz in seinen Grundpfeilern auseinander- zupflücken.

Natürlich brauchen wir Säulen in unserem Leben. Nicht umsonst arbeiten Religionen weltweit mit Mantras, Gebeten oder starken Sätzen.

Deshalb schauen wir doch einmal, welche Affirmationen wir haben wollen, welche Aussagen uns weiterbringen würden und ermutigen, Neues zu wagen und fangen an diese zu üben, zu wiederholen und zu verankern…

 

 

"Ich mach mir die Welt….widdewiddewie sie mir gefällt…“

Ja, ich hoffe ich habe nicht zu viel versprochen.

Wir haben nun gemeinsam eine lange Reise unternommen. Das Ziel war und ist  nach wie vor, sich wie Pippi Langstrumpf, seine Welt zu basteln.

 

Unser aller Wahrnehmungen sind subjektiv. Es ist hilfreich, sich das immer wieder vor Augen zu führen.

 

Es gibt nicht DIE Wahrheit – geschweige denn schwarz und weiß.

 

Aber mit dem Wissen im Hinterkopf, können wir „unsere“ Wahrheiten hinterfragen, wenn wir wiederholt merken, dass sie uns in Sackgassen führen, uns dauerhaft unglücklich machen oder uns ständig daran hindern zu wachsen!

 

 So: what do you wanna believe?

 

 

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