Interkulturelle Teams                                                                                                - Diversity zum Thema machen.

 

Teil 1:

 

 

„Die Wertschätzung der Vielfalt ist ein Gewinn für alle“,

 

so steht es in der Charta der Vielfalt, die von fünf großen deutschen Unternehmen 2006 ins Leben gerufen wurde.

 

Das ist ja erstmal ein schön klingender Satz und ein netter Gedanke, aber in Anbetracht der ganzen Herausforderungen, die Unternehmen aktuell in Sachen Personalarbeit zu meistern haben, stellt sich die Frage:

 

Warum sollten wir uns überhaupt mit diesem Thema beschäftigen?

 

Ich würde gerne gemeinsam mit Ihnen 4 Gründe beleuchten, warum es sich aus ethischer, wirtschaftlicher und demographischer Sicht lohnt, das Thema anzupacken.

Warum?

Globalisierung

 

Ganz vorne steht der Gedanke, neue Märkte zu erschließen und dadurch Umsätze zu steigern. Damit geht einher, dass diese neue Zielgruppe auch entsprechend ihrer Sprache, ihrer Bedürfnisse und Wünsche angesprochen werden will.

 

Sprich: eine zielgerichtete Ausrichtung auf diese neue Kundengruppe gelingt am besten, wenn ich über deren kulturellen Hintergrund Bescheid weiß, mich in deren Lage hineinversetzen und so erkennen kann, was diese braucht. Am effektivsten und am authentischsten kann dies umgesetzt werden, wenn ich das Wissen von Mitarbeitern nutzen kann, die demselben Kulturkreis angehören.

 

Internationale Kunden fordern internationale Dienstleister.

 

 

Image

 

Als zweiter Grund lässt sich die Steigerung des Images anführen. Durch die Orientierung hin zu multikulturell zusammengesetzten Teams stellt sich das Unternehmen anders in der Außenwirkung dar.

 

Es wird viel eher als tolerantes, weltoffenes und auch innovatives Unternehmen wahrgenommen.

 

In Zeiten wo Konzerne bereits intensiv an Schulen und Universitäten Personalmarketing betreiben, kann dies ein schlagkräftiges Argument darstellen, sich auch um die Diversität im eigenen Unternehmen zu bemühen. Diese positive Außendarstellung beschränkt sich nicht nur auf potenzielle Bewerber, sondern bezieht sich auch auf die beschäftigten Mitarbeiter, andere Unternehmen und die Öffentlichkeit – und damit potenzielle Kunden.

 

 

Fachkräftemangel

 

In vielen der Wirtschaftsnationen – so auch in Deutschland erleben wir und werden wir in den kommenden Jahren immer stärker erleben, dass wir mit den Konsequenzen des demographischen Wandels umzugehen haben. Laut Berechnungen des statistischen Bundesamtes wird die deutsche Bevölkerung bis zum Jahre 2060 auf 60-75 Millionen Personen schrumpfen.

 

Die Bevölkerung altert und die Unternehmen müssen um die immer geringer werdende Zahl an Erwerbsfähigen buhlen.

 

Nicht nur, dass schon zu wenige Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt verfügbar sind – denn die Frage nach Qualifikation ist damit noch überhaupt nicht gestellt worden. Vielleicht ist es da sinnvoll, über die Landesgrenzen hinaus zu schauen.

 

 

Migration

 

Nicht erst seit Frau Merkels Ausspruch im Herbst 2015 sondern schon viel eher war Deutschland Migrationsland. Gastarbeiter, die kamen und geblieben sind, Flüchtlinge aus dem Balkankrieg, Einwanderer aus Osteuropa – sie alle leben und arbeiten heute dauerhaft in Deutschland.

Dies ist eine Tatsache und die gilt es, nicht nur in Anbetracht der oben genannten Aspekte, als Vorteil zu nutzen und die Talente, die vorhanden sind  wahrzunehmen und optimal einzusetzen.

 

 

Lassen Sie uns der wirtschafspolitischen Realität stellen, uns mit diesem Thema auseinandersetzen und in der nächsten Woche im zweiten Teil die Frage nach dem:                  „Wie gelingt das?“, betrachten.

Ich möchte gerne Regelmäßig interessante Personal-News erhalten.

Eintragen und Impluse erhalten.

 

Ihre Formularnachricht wurde erfolgreich versendet.

Sie haben folgende Daten eingegeben:

Kontaktformular

Bitte korrigieren Sie Ihre Eingaben in den folgenden Feldern:
Beim Versenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Hinweis: Felder, die mit * bezeichnet sind, sind Pflichtfelder.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Carla Wölk | Köln